Die Energieberatung ist ein wesentlicher Bestandteil von Sanierungs- und Renovierungsmaßnahmen, denn Energie- und somit Kosteneinsparungen sind heute ein ausschlaggebender Faktor, gerade wenn es um die Modernisierung von Altbauten geht.
Viele freie Energieberater, aber auch Handwerker aus verschiedenen Branchen führen, gegen ein Honorar, eine exakte Energieberatung, oft auch mit der Infrarotkamera oder mittels Blower Door Test, durch. Auch die Verbraucherberatungsstellen sind Ansprechpartner für die Energieberatung.
Hausbesitzer profitieren von einer Energieberatung, denn die Schlupflöcher, durch die wertvolle Wärme verloren geht oder die Ineffizienz veralteter Heizungsanlagen und nicht isolierter Fenster kann der Laie nicht genau beurteilen. Dementsprechend schwer fällt es auch, geeignete Sanierungsmaßnahmen zu planen. Hier hilft die Energieberatung durch Spezialisten, die in allen Bereichen, einschließlich der erneuerbaren Energien, bestens geschult sind. Viele Verbraucher fühlen sich bei ihrem örtlichen Stromanbieter gut aufgehoben und das schon seit Jahrzehnten. Auch wenn Stromvergleichsrechner locken, so sind sie mit den Konditionen und dem oftmals persönlichen Verhältnis sehr zufrieden. Diese Wertschätzung honorieren viele lokale Stromversorger, wie zum Beispiel die jeweiligen Stadtwerke, mit Bonusprogrammen oder Rabattaktionen. Da darf die Energieberatung natürlich nicht fehlen. Bis zu 150 Euro lassen sich hier oftmals, je nach Angebot, sparen.
Ein Blower Door Test ( http://de.wikipedia.org/wiki/Differenzdruck-Messverfahren ) ist nicht ganz billig und auch die Gebäudethermografie verlangt nach einer speziellen Ausrüstung. Wer hier auf die Angebote seines Stromversorgers achtet, der kann etliche Euros sparen. Die Gebäudethermografie unterteilt sich in zwei Hauptbereiche, die Innen- und Außenthermografie. Die Außenthermografie lässt erkennen, wie viel Energie über die Fassade verschwindet, bei der Innenthermografie können weitere Wärmebrücken lokalisiert werden. Mit einer Infrarotkamera, die gut gedämmte und isolierte Stellen den durchlässigen Bereichen durch Farbunterschiede gegenüberstellt, lassen sich so die Wärmebrücken schnell feststellen und geeignete Sanierungsmaßnahmen planen. Eine Gebäudethermografie wird bei Außentemperaturen unter 4 Grad durchgeführt.
